
Katharina von Alexandria
Melodie
(GL 113)
oder:
Musik
Was wir von Gott empfangen,
ist Baustoff seiner Stadt.
Er darf zurückverlangen,
was er geliehen hat.
Für Katharina wog
Besitz und Schönheit wenig,
seit Christus sie als König
in seine Dienste zog.
Das Licht, das in ihr brannte,
behielt sie nicht für sich.
Mit Wort und Tat bekannte
sie Christus öffentlich.
Dem Mächtigsten der Zeit
trat sie voll Mut entgegen,
riet ihm zu Jesu Wegen
und zur Barmherzigkeit.
Wie viele sie bekehrte –
des Kaisers Herz blieb starr.
An ihr, die er begehrte,
erwies er sich als Narr.
Er führte sie zum Rad,
befahl, sie zu enthaupten
samt allen, die ihr glaubten,
und Blut floss wie zum Bad.
Was wir erhalten haben,
hilf, Katharina, sehn
und Gottes gute Gaben
gebrauchen und verstehn!
Das herrlichste Talent,
das wir vom Herrn empfingen,
lass durch uns Zinsen bringen:
ihn selbst im Sakrament.
© Peter Gerloff
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