Von
Buße und Ablass
(„Mit
Ernst, o Menschenkinder“)
Wie
groß sind unsre Sünden?
Wie
sehr sind wir beschmutzt?
Wo
fehlte Mitempfinden?
Wen
haben wir benutzt?
Wen
haben wir mit Geiz,
mit
bösem Wort gepeinigt,
seit
Christus uns gereinigt,
getauft hat in sein Kreuz?
Was
wir davon erkennen,
ist
nur der kleinste Teil.
Doch was wir ihm benennen,
verwandelt
er in Heil.
Er
spricht uns los und frei
und
würdigt uns zu sühnen
mit
Beten, Geben, Dienen,
wie wenig es auch sei.
Die
Kirche hilft zu büßen,
wenn
uns vergeben ist,
und
Wege zu erschließen,
wo
Gott im Leben ist,
damit
erfahrbar wird,
was
wir im Glauben fassten,
ein
Ablass von den Lasten,
der
Richter unser Hirt.
Womit
wir uns bewähren,
tilgt
Wunden und Verdruss.
Die
Heiligen vermehren
aus
ihrem Überfluss
die
Wirkung unsres Tuns
im
Himmel und auf Erden.
Nichts
Böses soll gefährden
das
Gotteslicht in uns.