Jodokus

 

Melodie

„Was uns die Erde Gutes spendet“

(GL 490)

 

oder: Musik

 

Gott, du bist größer als wir ahnen.

Aus deiner Liebe stammen wir.

Du gibst den Sternen ihre Bahnen,

und unser Herz verlangt nach dir.

 

Jodokus war als Prinz geboren

und starb als armer Eremit.

Die Königskrone ging verloren.

Das Saatkorn seines Glaubens blüht.

 

Bald wuchsen Kirchen und Kapellen,

durch die sein Name weiterklingt.

Sie sind bis heute Lebensquellen,

aus denen Geist und Kraft entspringt.

 

Der Zug der Pilger will nicht enden,

die stille Hoffnung zu ihm lenkt.

Und kommen sie mit leeren Händen,

dann gehn sie überreich beschenkt.

 

Hilf, dass wir uns von allem trennen,

was unsre Lebenskraft erstickt,

und mit Jodokus den erkennen,

der wie ein frischer Trank erquickt.

 

© Peter Gerloff

 

 

 

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