Papsthymne
(„Inno
pontificale“)
Turmhoch
erhoben ragt Gottes Stadt auf Erden,
um
allen Völkern Licht und Mund des Herrn zu werden,
nicht
in Verhüllung, nicht schamvoll, scheu und schüchtern,
sondern
begeistert und in Erdendingen nüchtern.
Mächte
des Bösen sind am Werk, um sie zu zerstören,
Sünde
von innen und von außen Hass und Empören.
Mächte
des Irrtums sind am Werk, um den Bau zu spalten,
weltkluge
Lehrer, die sich selbst für Wegweiser halten.
Doch
der Erlöser hat sein Wort und sein Blut gegeben,
dass
sein Tempel nicht wankt,
nicht
fällt noch vergeht, solang wir Hände erheben.
Petrus
hält die Schlüssel, Amt und Vollmacht, Recht zu sprechen,
Christi
Wahrheit trotz Menschenschwächen,
ein
Fels, der im Sturm nicht schwankt.
Gott
schütze den treuen Knecht,
stärke
ihn im Frieden und Gefecht,
Hirt
und Lehrer aller Suchenden zu sein
und
sie dem Herrn zu weihn.
Petrus
hält die Schlüssel, um zur Einheit heimzuführen
Menschenscharen durch viele Türen
zur
Kirche, die Christus dankt.
Gott
schütze den treuen Knecht,
stärke
ihn im Frieden und Gefecht,
Hirt
und Lehrer aller Suchenden zu sein
und
sie dem Herrn zu weihn.