Etwa
ich, Herr?
(„Here I am, Lord“)
Ich,
der Herr, der alles schuf,
höre ihren Hilferuf.
Mein Volk ächzt in Sklaverei.
Ich mach sie frei.
Ist ihr Treuebruch auch groß,
meine Hand lässt sie nicht los.
Welchen Boten sende ich?
Wer geht für mich?
Etwa ich, Herr?
Meinst du mich, Herr,
mit dem Ruf, der fordert und verzeiht?
Ich sag Ja, Herr.
Sei mir nah, Herr!
Für dein Volk bin ich zum Dienst bereit.
Ich, der Herr, der Lebensquell,
ich mach ihre Nächte hell
und das Wort aus meinem Mund
macht sie gesund,
lädt sie ein in meine Stadt,
macht ihr Herz beim Festmahl satt.
Meinen Sohn gab ich dafür.
Wer gibt sich mir?
Etwa
ich, Herr?
Meinst du mich, Herr,
mit dem Ruf, der tröstet und befreit?
Ich sag Ja, Herr.
Sei mir nah, Herr!
Für dein Volk bin ich zum Dienst bereit.
Ich,
der Gott, der Vater heißt
und
Versöhnung schenkt im Geist,
ich
gewähre mein Geleit
zur
Heiligkeit.
Keine
Wunde, keine Schuld
ist
zu groß für meine Huld.
Gnadenfülle für mein Haus,
wer
teilt sie aus?
Etwa
ich, Herr?
Meinst du mich, Herr,
mit dem Ruf, der Mut und Kraft verleiht?
Ich sag Ja, Herr.
Sei mir nah, Herr!
Für dein Volk bin ich zum Dienst bereit.