Die ersten Märtyrer Roms

(„Nun ruhen alle Wälder“)

 

Die Stadt raucht von Zerstörung,
das Volk bebt vor Empörung.
Der Kaiser, schutzbedacht,
lässt eilig für die Christen
die Marterpfähle rüsten.
Ihr Sterben wird zum Fest gemacht.

Kann sie die Qual bezwingen?
Er lauscht. Er hört sie singen.
Er traut den Ohren nicht.
„Te Dominum laudamus,
te Deum adoramus.“
Der Lügenschein der Macht zerbricht.

Ihr ewig klaren Lichter
umgebt den Herrn und Richter
in seiner Herrlichkeit.
Die Stadt, die ganze Erde
rühmt euch mit Dankgebärde
und bittet euch um Kraft im Streit.