Der achte Tag

 

Melodie

„Nun danket all und bringet Ehr“

(GL 267)

 

oder: Musik

 

Wir teilen unsre Tage ein

mit Uhr und Stundenglas.

Aus deinen Händen strömt das Sein

unteilbar, ohne Maß.

 

Wir zählen unsre Wochen ab,

und sie verrinnen leer.

Dein Schöpferreichtum wird nicht knapp,

und immer gibst du mehr.

 

Ein Tag durchbricht die Wochenzahl

und geht in ihr nicht auf.

Ein Tag entzieht sich unsrer Wahl

und steht uns nicht zum Kauf.

 

Ein Tag erinnert in der Zeit

an deine Gegenwart.

Ein Tag, gefüllt mit Ewigkeit,

verlangsamt unsre Fahrt.

 

Dank sei dir für den achten Tag,

du Gott und Menschenfreund!

Die Frucht der Zeit ist dein Ertrag,

bis Christi Tag erscheint.

 

© Peter Gerloff

 

 

 

 

Startseite

Sonntagslieder