Das Problem
Dies schöne Land hat ein Problem,
und das Problem heißt „rechtsextrem“.
Es gibt die wahren Extremisten –
und gibt den Chor der Journalisten,
der, wenn er böses Denken wittert,
reflexhaft von Faschismus twittert,
empört die Nazikeule schwingt
und sich zum Kampf in Stellung bringt;
der, selber ohne Risiko,
im Zwangsgebühren-Studio
von kultureller Vielfalt predigt,
derweil die Polizei erledigt,
was leider hart ist und gefährlich,
doch für die Freiheit unentbehrlich.
Dass Ordnung hüten schwerer wird,
dass keiner gerne Lehrer wird,
dass dem, der sich als Jude zeigt,
ein Hassmob auf die Bude steigt,
dass junge Talahons mit Messern
ihr Angriffspotenzial verbessern,
dass Mädels, die im Freibad chillen,
enthemmte Männerhände fühlen,
das alles lässt dem Profi-Guten
beileibe nicht die Seele bluten.
Er kennt das wirkliche Problem,
und das Problem heißt „rechtsextrem“.
Seid unbesorgt
Seid
unbesorgt, bald herrscht Islam
und bringt den Frieden wundersam.
Nur wer sich sträubt und protestiert,
muss fürchten, dass er ermordet wird.
Drum unterwerft euch im Voraus
mit Land und Leuten, Stadt und Haus
dem Sprechtabu, dem Denkverbot,
damit der Heimat kein Blutbad droht.
Übt konsequente Selbstzensur,
erwähnt mit Lob und Ehrfurcht nur
die heilge Ordnung des Korans
und macht euch taub für den Ruf des Hahns.
Noch besser: Geht zur Antifa
und lernt das wahre Handwerk da.
Kämpft gegen Hass und Kapital
und Recht und Freiheit kollateral.