Augustinus

 

Melodie

„Wohl denen, die da wandeln“

(GL 614)

 

oder:  Musik

 

Du hast mit allen Sinnen

das Glück der Welt geschmeckt

und grübelnd im Zerrinnen

die Macht des Scheins entdeckt,

ein Schattenspiel wie Traum und Schlaf,

ein Fragen ohne Antwort –

bis Christi Wort dich traf.

 

Er rief dich aus der Leere

und zeigte dir sein Bild.

Du lerntest seine Ehre,

die Liebe, die erfüllt,

was Menschensehnsucht je ersann

und Gottes Wille fordert:

Dein Weg mit ihm begann.

 

Er machte dich zum Hirten,

der Ruhm und Selbstsucht ließ

und Schwachen und Verirrten

die Wahrheit Gottes wies,

zum Denker für die Christenheit,

zum Lehrer ihrer Lehrer

und Fels im Widerstreit.

 

Die Kraft aus deiner Quelle

strömt durch die Zeiten fort,

und ungeahnte Helle

geht aus von deinem Wort.

Wer mit sich selbst und Gott zerfiel,

dem zeig, Sankt Augustinus,

Christus als Weg und Ziel.

 

© Peter Gerloff

 

 

 

Inquietum cor nostrum

 

Melodie

„Solang es Menschen gibt“

(GL 300)

 

oder: Musik

 

Auf dich hin hast du uns geschaffen,

nach dir streckt unser Herz sich aus,

und was wir lieben, was wir raffen,

nichts gibt der Seele Rast und Haus.

 

Auf dich hast du uns ausgerichtet.

Dich suchen Leib, Gefühl und Geist,

bis das Vergängliche sich lichtet,

bis deine Gegenwart uns speist.

 

© Peter Gerloff

 

 

 

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