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Zwölfhundert Jahre

 

Zwölf Ziffern gliedern Nacht und Tag,

die Sterne und das Jahr.

Zwölf Jünger sind der Erstertrag

der Saat, die Liebe war.

Zwölfhundert Jahre sind ein Kreis

gefüllter Gnadenzeit,

der von Verrat und Treue weiß

und von der Herrlichkeit.

 

Am Anfang stand ein Rosenstrauch,

das Sinnbild einer Frau.

Aus Erdenstoff und Geisteshauch

erwuchs der Gottesbau.

Die Rose schmückt sich Jahr für Jahr.

Maria segnet treu

und macht ihr Bistum wunderbar

auf Pilgerwegen neu.

 

Geh mit uns, Mutter unsres Herrn!

Du stellst die Kirche dar.

Sei, Zwölfgestirnte, unser Stern;

gib Weisung in Gefahr!

Ihr Schutzpatrone unsres Doms,

ihr Hirten voller Kraft,

seid uns im Gang des Zeitenstroms

ein Halt, der Glauben schafft!

 

Messias, Gott und Menschensohn,

von dir sind wir gesandt.

Der Himmel ist dein Königsthron,

die Welt in deiner Hand.

In jedes Volk und jede Zeit

schreibst du dein Zeichen ein.

Lass Hildesheim, vom Kreuz geweiht,

ein Bild des Zion sein.

 

© Peter Gerloff

 

Musik (mid)

 

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